Pflegefelle


Zu den Pflegefellen zählen Hamster, die aufgrund eines gesundheitlichen Problems nicht in der Vermittlung sind und noch behandelt werden müssen.

18. Dezember 2018: Suri übernahm ich im November von einer anderen Pflegestelle, die mit der Vermittlung der Kleinen noch kein Glück hatte. Suri ist auch ein spezieller Fall.

 

Ursprünglich stammt sie aus einer Zucht und sollte Babys bekommen, aber sie hat sich gegenüber ihren Artgenossen aggressiv verhalten. Das war der Grund, warum sie aus der Zucht ausschied und einzeln verkauft wurde.

 

In der anderen Pflegestelle hat Suri anfangs geschrien und war angriffslustig, wenn man ans Gehege kam. Dieses Verhalten hat sie mit der Zeit abgelegt, als sie merkte, dass sie nicht bedroht wurde. Wenn ich abends am Gehege hantiere und sie sieht mich, kommt sie aufgeregt angerannt und stürzt sich auf die Hand. Hält man ihr einen Mehlwurm hin, wird der kleine Hamster zum gefährlichen Raubtier ;-)

 

Da Suri in anderen Situationen jedoch überhaupt nicht auf meine Anwesenheit reagierte, weil sie vermutlich im Nest schlief, war ich mir nicht sicher, ob ihre Ohren in Ordnung sind. Deshalb habe ich ihr Hörvermögen getestet, und es hat sich bestätigt, dass sie taub ist.

Leider steht zusätzlich der Verdacht auf Diabetes im Raum, da sie trotz Frischfuttergabe sichtbare Mengen (aktuell 2 - 5 ml pro Tag) Wasser trinkt. Ein entsprechender Test steht noch aus.

Update 27.12.2018: Mit Suri war ich vor einer Woche beim Tierarzt. Bei ihr wurde der Urin untersucht und Niereninsuffizienz festgestellt. Sie wird nun dauerhaft Medikamente bekommen, und täglich muss die getrunkene Menge Wasser gemessen werden. Niereninsuffizienz ist leider nicht heilbar. Das völlige Versagen der Nieren kann nur hinausgezögert werden.

Suri scheidet deshalb aus der Vermittlung aus.